nahrungsmittel bei arthrose

Sie wollen ganz konkret wissen, welche Nahrungsmittel Sie bei einer Arthrose Erkrankung guten Gewissens zu sich nehmen können und welche besser nicht? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig – nutzen Sie unsere praktische Liste und finde heraus, was Sie ohne schlechtes Gewissen verzehren können.


Lebensmittel bei Arthrose, Rheuma und Arthritis – eine Übersichtsliste

Bitte bedenken Sie, dass die in der Liste vorkommenden Nahrungsmittel immer in ihrer ursprünglichen Rohform gemeint sind, außer es wird anders angegeben. Steht dort zum Beispiel Brokkoli, dann ist der Brokkoli an sich gemeint, nicht der Brokkoli Auflauf mit Nudeln und Sahnesauce. Lebensmittel, die besonders hilfreich bei Arthrose sein sollen, haben wir mit einem Ausrufezeichen markiert.


Ernährung bei Arthrose – Bedenkenlos Essen und Trinken dürfen Sie folgende Nahrungsmittel

  • SalateEisbergsalat, Kopfsalat, Rucola, Endivien Salat, frischer Baby-Spinat!, Feldsalat! und Chicorée: Dunkelgrüne Salatsorten enthalten besonders viel ß-Carotin. Dieser Bestandteil wirkt antioxidativ. Greife daher regelmäßig zu frischen Spinatblättern und Feldsalat.
  • KnollengemüseFenchel, Sellerie und Kohlrabi: Diese drei Sorten sind wahre Nährstoffbomben. Sie enthalten eine große Menge an Vitamin C und versorgen unseren Körper mit einer Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe.
  • KohlgemüseBrokkoli!, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl! und Wirsing: Die unterschiedlichen Kohlsorten sind reich an Glucosinolate. Hierbei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Grünkohl und Brokkoli liefern zudem eine Menge Calcium und ß-Carotin. Vor allem Calcium ist wichtig für unsere Knochengesundheit.
  • Möhren!: Das Wurzelgemüse enthält besonders viel ß-Carotin. Doch ist Vorsicht geboten: Aus roh verzehrten Möhren kann unser Körper den wertvollen Inhaltsstoff kaum aufnehmen. Erst durch das Entsaften oder Erhitzen der Möhren wird das ß-Carotin freigegeben.
  • Vielfältige GemüsesortenSüßkartoffeln, Gurken, Pilze und Kürbisse: Diese Gemüsesorten versorgen Deinen Körper mit einem bunten Nährstoffmix. Hier können Sie auch gerne auf die vielzähligen Tiefkühlvarianten zurückgreifen.
  • Lauchgemüse!, Zwiebeln! und Knoblauch!: Alle drei Gemüsesorten verfügen über entzündungshemmende Schwefelverbindungen. Zudem wird ihnen zugleich auch eine knorpelschützende Wirkung nachgesagt.
  • Hülsenfrüchteweiße-, rote-, grüne Bohnen, schwarze-, rote Linsen, grüne Erbsen und Kichererbsen: Hülsenfrüchte liefern wertvolle Eiweiße und zugleich auch gesunde Ballaststoffe. Ebenso versorgen sie unseren Körper mit zahlreichen Purinen. Aber Vorsicht: Die Zufuhr an Purinen sollte bei Gicht und zu hohen Harnsäurewerten unbedingt reduziert werden. Sollten Sie hiermit keinerlei Probleme haben, dann profitieren Sie davon, wenn regelmäßig Hülsenfrüchte auf Ihrem Speiseplan stehen.
  • ZitrusfrüchteMandarinen, Orangen und Grapefruits: Zitrusfrüchte sind prall gefüllt mit wichtigem Vitamin C.
  • BeerenobstBrombeeren, schwarze Johannisbeeren und Blaubeeren: Diese Beeren sind reich an Flavonoide und wirken antioxidativ sowie entzündungshemmend.
  • Sanddornbeeren: Diese Art von Beeren wird zumeist in Form von Saft verzehrt. Auch sie sind reich an Vitamin C.
  • Vielfältige ObstsortenÄpfel, Bananen, Kiwis, Melonen, Birnen und Weintrauben: Hier sprechen wir von Nährstoffen in Hülle und Fülle. In Obst befinden sich zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Polyphenole. Vitamin C steht hier an oberster Stelle, denn es ist für die Herstellung des Knorpelbestandteiles Kollagen verantwortlich.
  • Cranberrys: Die süß-säuerlichen Beeren werden zumeist in getrockneter Form verzehrt. Sie enthalten Gerbstoffe und Phenolsäuren. Diese Bestandteile sollen antioxidative und antientzündliche Eigenschaften besitzen.
  • VollkornprodukteVollkornbrot, Vollkornflocken, Naturreis, Vollkornnudeln, Müsli und Vollkorngetreide in Form von Dinkel- sowie Weizenvollkorn: Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen. Sie sorgen somit nicht nur für eine gute Sättigung und eine gesunde Darmflora, sondern halten auch unseren Blutzucker stabil. Neben den ebenerwähnten Ballaststoffen liefern Vollkornprodukte auch Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Vitamin E, Zink und Kupfer wirken sich positiv auf das Entzündungsgeschehen aus.
  • Frische Kräuter und GewürzePetersilie, Schnittlauch, Kresse!, Basilikum, Dill, Zitronenmelisse, Koriander, Kurkuma!, Rosmarin, Oregano, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt! und schwarzer Pfeffer!: Kräuter und Gewürze sind reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Glucosinolate und Sulfide. Aus diesem Grund sollen sie über eine antioxidative Wirkung verfügen. Zudem liefern Kräuter in frischem Zustand eine Menge Vitamin C.
  • Hirse!: Hirsekörnchen sind reich an Zink, Vitamin B, Eisen und Kieselsäure. Ihnen wird eine positive Wirkung auf die Knorpelbildung nachgesagt.
  • Kartoffeln: Vorzugsweise sollten diese als Salz- oder Pellkartoffeln und möglichst fettarm zubereiten.
  • Haferflocken: Die Flocken liefern nicht nur das fettlösliche Vitamin K, sondern auch zahleiche B-Vitamine. Zusätzlich ist auch eine Vielzahl an Mineralstoffen enthalten. Vor allem Magnesium, Kupfer, Eisen und Zink sollen unterstützend auf die Entzündungshemmung wirken.
  • MuschelnGrünschalmuscheln!, Grünlippmuscheln! und Austern: Sie sind reich an Kupfer. Dieser Bestandteil ist wichtig für die Arbeit entzündungshemmender Enzyme. Besonders empfehlenswert sind Grünlippmuscheln, denn sie enthalten zudem stark entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Aber auch die enthaltene Kieselsäure und Glykosaminoglykane sind wertvoll für unsere Knorpelgesundheit.
  • Fisch, insbesondere KaltwasserfischeLachs, Makrele, Hering, Sardine, Heilbutt, Kabeljau und Forelle: Diese Kaltwasserfische liefern auf direktem Wege hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
  • Frische Brühe aus Knochen!: Diese Leckerei gilt in der Naturheilkunde schon seit vielen Jahrhunderten als Mittel gegen Gelenkbeschwerden.
  • Gemüsesäfte aller Art: sie liefern nicht nur sekundäre Pflanzenstoffe, sondern auch zahlreiche antioxidativ wirkende Vitamine. Sie sollten jedoch darauf achten, nicht zu stark gesalzene Gemüsesäfte zu trinken.
  • Mineralwasser: Im Optimalfall halten Sie Ausschau nach einem Mineralwasser mit einem Calciumgehalt von mehr als 150 mg pro Liter. Wie wir alle wissen, stärkt Calcium die Knochen.
  • Ungesüßte Kräuter- und Früchtetees: Hierbei handelt es sich um gesunde und leckere Durstlöscher.

Quellen Bilder

© tashka2000 / Bigstock

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