Koxarthrose- Hüftgelenkarthrose

Die Koxarthrose ist eine Abnutzung des Knorpels im Hüftgelenk. Die Hüftgelenkarthrose ist einer der häufigsten Erkrankung im Hüftgelenk. Häufigste Ursache ist hierfür ein altersbedingter Verschleiß des Gelenkes.

Diese Form der Arthrose kann aber auch in Folge einer Dysplasiecoxarthrose auftreten. Bei der Dysplasiecoxarthrose ist die Hüftpfanne nicht richtig angelegt und es kommt zu einer erhöhten Abnutzung des Gelenkes.

Die Folge: Beide Arthrosearten führen zum Abrieb des Knorpelüberzugs in der Hüftpfanne und im Hüftkopf, sodass die Kugel und Pfanne nicht mehr zueinander passen. In den meisten Fällen kommt es zu Entzündungen und Abbau des Knochens im Gelenk, die starke Schmerzen verursachen.

Wie entwickelt sich die Koxarthrose?

Koxarthrose beginnt meistens mit einem Knorpelzellschaden und es kommt zu einer Freisetzung von knorpelabbauenden Mechanismen. Durch die Entzündung ist die Gelenkschleimhaut zunehmend gereizt und produziert mehr Gelenkflüssigkeit – das kann wiederum zu einem Gelenkerguss führen.

Im weiteren Stadium verursacht die Gelenkschleimhautreizung vermehrt Schmerzen. Dadurch verspannen sich die Muskeln des Oberschenkels und des Gesäßes und schränken die Belastbarkeit und Beweglichkeit des Hüftgelenkes ein.

Weitere Schmerzen können sein: Anlaufschmerzen, Belastungsschmerzen und Ermüdungsschmerzen.

Ist die Arthrose noch weiter voran geschritten, kann es auch zu Ruheschmerzen und Gelenkblockaden kommen.

Im Endstadium können im Extremfall Versteifungen des Hüftgelenkes auftreten.

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Wie wird die Koxarthrose festgestellt?

Wenn der Weg zum Arzt führt, wird dieser zunächst nach Begleiterkrankungen und der Lebensweise fragen. Anschließend findet eine Untersuchung statt in der die Schmerzlokalisation festgestellt wird. Wichtige Faktoren, die bei der Untersuchung beachtet werden, ist die Beurteilung von äußeren Gelenkformen, die Beinachse, Beinlänge etc..

Außerdem wird das Haut- und Bindegewebe beurteilt, Schmerztests absolviert und es wird auf Rötungen und Schwellungen geachtet.

Die Koxarthrose kann aber nur abschließend diagnostiziert werden, wenn das Hüftgelenk geröntgt wird. Im Röntgenbild zeigt sich dann der Gelenkverschleiß.

 Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei der Koxarthrose?

 

Die nichtoperativen Behandlungen haben das Ziel, Schmerzen soweit wie möglich zu reduzieren und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern. Dadurch lässt sich das Fortschreiten im besten Fall verzögern.

Eine weitere Methode sind physikalische Anwendungen und Bewegungstherapien, die sich positiv auf die Muskelkräftigung, Muskeldehnung und Koordination auswirken. Hierzu zählen Krankengymnastik, Wärmetherapien, Elektrotherapien ect.

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