Gonarthrose

Gonarthrose – habe ich noch nie gehört!

Die Gonarthrose ist auch bekannt unter Kniearthrose.

Hierbei handelt es sich um einen vorzeitigen Verschleiß im Kniegelenk. Dieser Verschleiß führt zu einem sehr schmerzhaften Aneinanderreiben der Kniegelenke.

Oft verläuft die Gonarthrose über Jahre völlig unbemerkt, erst im höheren Erwachsenalter tauchen dann plötzlich Beschwerden auf. Die typischen Symptome sind dann Schmerzen im Knie und eine eingeschränkte Beweglichkeit des Kniegelenkes.

Der häufigste Grund für die Implantation eines künstlichen Knies im Kniegelenk ist tatsächlich durch die Kniearthrose.

In Deutschland erhalten im Jahr ca. 80.000 Betroffene eine Knieprothese aufgrund der Arthrose. Diese Prothese wird hauptsächlich bei Menschen eingesetzt bei dem zunächst Arthrose im Knie diagnostiziert wurde und gelenkschonende und erhaltet Therapiemaßnahmen nicht mehr die ausreichend die Lebensqualität gewährleisten.

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Welche Stadien gibt es bei der Gonarthrose?

Bei der Gonarthrose wird unter vier unterschiedliche Stadien differenziert. Der einzelne Schweregrad richtet sich je nach Aussehen und der Beschädigung des Kniegelenkknorpels.
Stadium 1: Bei der beginnenden Kniearthrose ist nur eine dezente oberflächliche Auffaserung des Knieknorpels sichtbar. Die Patienten sind hier soweit beschwerdefrei und das Kniegelenk ist noch nicht beeinträchtigt.
Stadium 2: Hier äußert sich die Kniearthrose durch habsichtige Einrisse und breitere Auffaserung an der Oberfläche des Gelenkknorpels. Starke Beschwerden tauchen hier aber noch nicht auf.
Stadium 3: In diesem Stadium ist die Oberfläche des Gelenkknorpels nicht mehr glatt. Der Kniegelenkknorpel weist hier schon tiefe Risse und starke Auffaserung auf. Jedoch ist der Knochen mit einer Knorpelschicht bedeckt.
Stadium 4: Der Kniegelenkknorpel hat im 4. Stadium schon schwerwiegend Schäden. Die Knochen liegen an diversen Stellen frei und reiben aufeinander. Diese Freiliegung der Knochen wird auch Knochenglatze bezeichnet.
Die Gelenke im Knie reiben aneinander; es kommt zu einem Abrieb und damit zu einer Versteifung des Gelenks, was wiederum zu Gelenksergüssen, Schwellungen und schmerzhaften Entzündungen führen kann.

Welche Therapiemaßnahmen gibt es bei der Gonarthrose?

Die Therapiemaßnahmen bei der Gonarthrose ähneln sich andere Arthroseformen.
Es gibt aber auch spezielle Übungen für die Kniearthrose. Diese Übungen beschreiben wir hier noch einmal genauer:

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Übungen:
Um der Erkrankung entgegen zu wirken, sollten Patienten mit Gonarthrose Knieübungen machen. Ziel ist es hierbei die Muskeln im Knie zu stärken. So können Belastungen besser abgefangen werden und entlastet den Knorpel im Kniegelenk.
Damit Die Übungen dem Knie aber nicht zu sehr belasten, sollte das eigene Körpergewicht nicht zu sehr auf das Knie lasten. Deshalb sind Sportarten wie Wassergymnastik und Fahrradfahren besonders für Kniearthrose Patienten geeignet.

Die einzelnen Übungen sollten aber immer mit einem Physiotherapeuten abgesprochen werden und sollten immer in Absprache getroffen werden.

 

Gelenkersatz:
Wenn sich die Beschwerden durch konservative Maßnahmen nicht bessern kann das betroffene Knie auch durch eine Prothese ersetzt werden.

Ist bei der Kniearthrose nur ein Kompartinent betroffen ist kann eine unikompartimentelle Endoprothese verwendet werden. Sind mehrere Kompartimente betroffen kommt eine Totalendoprothese in Erwägung.

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