sport gegen arthrose

Neben einer entzündungshemmenden Ernährung gibt es auch noch vieles mehr, was Du als Arthrose Patient tun bzw. lassen kannst, um das Befinden Deiner Gelenke zu verbessern. An erster Stelle steht hier die sportliche Betätigung oder nennen wir es – die Bewegung. Früher wurde oft geraten, Arthrose betroffene Gelenke bestmöglich zu schonen. Diese Aussage ist mittlerweile jedoch völlig überholt. Unsere Gelenke sind nämlich darauf ausgerichtet, in regelmäßigen Abständen sportlich beansprucht zu werden. In den vergangenen Jahrhunderten waren die Menschen deutlich häufiger auf den Beinen, litten allerdings vergleichsweise selten unter Arthrose Erkrankungen. Ganz im Gegensatz zur heutigen Zeit – Wir sitzen viel herum und bringen den Stoffwechsel in unseren Gelenken damit zum Erliegen. Abbauprodukte werden schlechter hinaus- und Nährstoffe schlechter hineintransportiert. Derartig vernachlässigte Knorpel und Gelenke neigen verständlicherweise zum Verschleiß. Die gesamte Muskulatur drum herum verkümmert nach und nach. Ebenso gibt sie den betroffenen Gelenken weniger Halt. Durch die fehlende Bewegung legen Patienten an Gewicht zu. All das macht es dem kranken Gelenk nicht leichter. Wir zeigen Dir in unserem nachfolgenden Ratgeber, wie Du einer aktivierten Arthrose Erkrankung mit Hilfe von Sport und Entspannung entgegenwirken kannst.


In kleinen Schritten zu einem gelenkfreundlichen Leben

Die nachfolgenden Schritte verhelfen Dir zu einem gelenkfreundlichen Lebensstil:

 

Schritt 1 – Mit Sport gegen Arthrose

Im Optimalfall setzt Du auf gleitende Sportbewegungen ohne Stoßbelastung. Neben physiotherapeutischen Übungen kannst du dies auch durch Radfahren, Wandern, Walking und ausgiebige Spaziergänge erzielen. Hier kannst Du natürlich auch das Nützliche mit dem Nützlichen verbinden – kombiniere Deinen wöchentlichen Einkauf doch einfach mit einer Radtour. Auch den Weg zur Arbeit kannst Du mit einem bequemen morgendlichen Spaziergang verbinden. Mach es Dir zur Gewohnheit, regelmäßig das Auto stehen zu lassen. Ebenso kannst Du Ausschau nach einer Gelenksport-Gruppe in Deiner Umgebung halten. Vielleicht wird diese ja sogar von der Krankenkasse bezuschusst – Frage doch einfach nach! Auch Schwimmen und Wassergymnastik sind eine gute Idee, denn die Schwerelosigkeit im Wasser ermöglicht es Deinen Gelenken, ohne Belastung durch das eigene Körpergewicht sportlich aktiv zu sein. Das Gefühl der Schwerelosigkeit ist äußerst angenehm.

Zusammenfassung: Baue unbedingt Bewegung und Sport in Deinen Alltag mit ein. Das mag sich vielleicht ein wenig aufwendig anhören, doch ist überhaupt nicht kompliziert. Wenn Du nur einmal wöchentlich an einem geeigneten Sportprogramm teilnimmst und zusätzlich viele Wege mit dem Rad zurücklegst, dann kannst Du innerhalb kürzester Zeit die positiven Auswirkungen eines gelenkfreundlichen Lebensstils spüren.

 

Schritt 2 – Ab zur regelmäßigen Zahnkontrolle

Ja, Du hast richtig gehört. Kariesbefall kann nämlich eine Einladung für Entzündungsbakterien sein. Gleiches gilt auch für eine Parodontitis. Lass Dich von Deinem Zahnarzt behandeln und Dein Arthrose Risiko sinkt.

 

Schritt 3 – Frischluft

Die warmen Sonnenstrahlen lassen Deinen Vitamin-D-Spiegel enorm ansteigen und dieser wiederum stärkt Deine Knochen. Betreibe Deine sportlichen Aktivitäten doch einfach an der frischen Luft, so schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe.

 

Schritt 4 – Weg mit den Zigaretten

Wenn Du das Rauchen nicht komplett aufgeben kannst, dann lass wenigstens jede zweite Zigarette weg. Warum? Ganz einfach – Rauchen führt im gesamten Körper zu einem chronischen Entzündungsmilieu. Natürlich ist der Rat „Höre auf zu Rauchen“ leichter gesagt als umgesetzt. Aber vielleicht kannst Du auch für dieses Vorhaben einige hilfreiche Durchhaltetricks anwenden. Finde heraus, wie Du Dich selbst davon überzeugen kannst, das Rauchen aufzuhören. Innerhalb kürzester Zeit wirst Du merken, wie das eine das andere leichter macht – Wenn Du seltener zur Zigarette greifst, fallen Dir sportliche Betätigungen leichter – wer Sport treibt, ist motivierter, die Zigaretten beiseite zu lassen. Oder hast Du schon mal jemanden mit Zigarette in der Hand beim Joggen gesehen?


Gelenkschmerzen lindern – Stress vermeiden und für entspannte Rituale sorgen

Folgende Tipps helfen Dir dabei, Deine Gelenkschmerzen effektiv zu lindern:

 

Tipp 1 – Unangenehme Stresssituationen vermeiden

Es ist nachweislich erwiesen, dass Stress ein Entzündungsmilieu im gesamten Körper fördert. Somit auch ein entzündlich aktivierte Arthrose Erkrankung. Doch der stressige Alltag lässt nicht immer Entspannung zu. Manchmal ist es ebenso schwer, sich eine stressfrei Oase zu verschaffen, wie sich regelmäßig zum Sport aufzuraffen. Sorge für entspannte Rituale, die Dir, Deinem Körper und Deinen Gelenken gut tun. Auch Kurse wie Yoga, Autogenem Training und Meditation können Dir dabei helfen. Derartige Entspannungsrituale kannst Du nach und nach in Deinen Alltag integrieren.

 

Tipp 2 – Lege Deine Arthrose schlafen

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die mehr als 6 Stunden pro Tag schlafen, über weniger entzündliche Eiweiße im Blut verfügen. Aber auch zu viel Schlaf – deutlich mehr als 8 Stunden pro Tag – erhöht statistisch gesehen ebenfalls die Entzündungswerte.


6 Psychotricks – So bleibst Du dran und findest zu einem gelenkfreundlichen Lebensstil

Regelmäßig Sport treiben, die Essgewohnheiten umstellen – nicht nur, aber bei Arthrose kann das bereits Großes bewirken. Bedauerlicherweise bleibt es jedoch allzu oft bei den guten Vorsätzen und einigen halbherzigen Versuchen. Wir geben Dir 6 Tricks mit auf den Weg, sodass Du Deinen inneren Schweinehund kinderleicht bekämpfen kannst.

  1. Positiv denken: Konzentriere Dich auf das Gute!
  2. Nachsichtigkeit: Sei nachsichtig mit Dir selbst!
  3. Mitstreiter suchen: Gewohnheiten lassen sich deutlich leichter in der Gruppe ändern.
  4. Optimale Planung: Gehe die Umstellung Deiner Lebensgewohnheiten geplant an!
  5. Selbstbetrug aufdecken: Enttarne Dich selbst und lege Dir das Handwerk!
  6. Liebe und Akzeptiere Deinen Körper: Wenn Du Deinen Körper magst, dann wird es Dir auch leichter fallen, ihn zu umsorgen.

Quellen Bilder

© Kzenon / Fotolia

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